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Ablauf der Recherche

Anforderung an Dokumente

Anforderungen an Patientendaten und Dokumente

Die medrecherche erstellt Kausalitätsgutachten. D.h. wir prüfen ob ein im Rahmen einer Therapie eingesetztes Arzneimittel einen Schaden verursacht haben kann oder nicht. Deswegen interessieren uns nur bestimmte Dokumente, die wir zur Feststellung eines solchen Schadensfalles benötigen. Grundsätzlich gilt, dass für uns solche Dokumente wichtig sind, die ihren Gesundheitszustand vor Beginn der Therapie dokumentieren. Dokumente über die laufende Therapie und Nachbehandlung. Dokumente, die Behandlungen viele Jahre später dokumentieren, sind für uns nicht von Interesse, weil sich daraus die Verursachung in aller Regel nicht herleiten lässt.

Bitte beachten Sie: Wir beurteilen Therapiefehler. Wir stellen z.B. eine Schadenshöhe nicht fest. Wir sind keine Rechtsanwälte.

Dokumente, die für uns wichtig sind:

  • Eine Kopie der Behandlungsakte des Arztes oder Krankenhauses (diese Kopie muss ihnen auf Verlangen unverzüglich vorgelegt werden. Dies ist in dem in 2017 festgelegten Patientenrechtegesetz geregelt. Sollten sich Ärzte oder Krankenhäuser weigern diese Akten vollständig heraus zu geben, kontaktieren Sie uns bitte).
  • Bei Impfschäden:
    • Mutter Pass (bei Impfschäden von Kleinkindern).
    • Impfpass (vollständiger Scan des Impfpasses, in Farbe).
    • Vorsorgeuntersuchung Kinder (vollständige Kopie des Vorsorgeheftes, in Farbe).
    • Laboruntersuchungen.
    • Genanalysen (sofern vorhanden).
  • Bilder aus der Radiologie (sofern vorhanden).
  • Fachinformationen und Beipackzettel (falls vorhanden).
  • Schreiben an Regulierungsbehörden (Z. B. Paul-Ehrlich-Institut).
  • Schreiben von Versorgungsämtern sind für uns nur von Interesse, wenn es sich um gutachterliche Stellungnahmen handelt.
  • Schreiben Antworten von Arzneimittelherstellern.
  • Bilder (Beschreibung des einzelnen Bildes mit Datumsangabe im Jpg Format).
  • Bereits erstellter Gutachten.
  • Bereits ergangene Urteile von Gerichten.
  • Artikel (Fach- und Laienpresse).

Denken Sie bitte bei der Auswahl der Dokumente daran, ob das Ihnen vorliegende Dokument für den Schaden ursächlich ist. So ist zum Beispiel die Reparaturrechnung über die Instandsetzung eines Fahrzeugs nach einem Unfall für die Feststellung der Frage, wer den Unfall verursacht hat, nicht maßgeblich.

Bitte beachten Sie bei der Erstellung von Scanndateien folgende Punkte:

  • Handelsübliche Scanner scannen in Schwarz/Weiß und Farbe. Wählen Sie wenn möglich Farbe.
  • Namen des Dokumentes im Dateinamen angeben:
  • Scanner vergeben für die einzelnen Scans interne kryptische Namen. Diese Namen lassen keinen Schluss auf das gescannte Dokument zu. In der Regel haben sie beim Scanvorgang die Möglichkeit den Namen des Dokumentes umzubenennen. Wir bitten Sie daher die einzelnen Dateien mit dem Datum (an dem das Dokument erstellt wurde) und dem Inhalt des Dokumentes zu versehen (z.B. Datum Patientenakte Dr. XY, Datum Gutachten Prof. Mustermann, Datum Urteil des Landgerichts Berlin). Namen können auch im Nachhinein geändert und angepasst werden. (zweimaliges Klicken auf die Datei ermöglicht die Änderung des Dateinamens).
  • Die Dokumente müssen in der zeitlich korrekten Reihenfolge abgescannt werden. Sie müssen vollständig sein.
  • Richten Sie die Seiten immer Seiten richtig aus (Hochformat im Hochformat und Querformat im Querformat).
  • Zweiseitiges Spannen nur dann vornehmen, wenn die Dokumente tatsächlich auch umseitig bedruckt sind.
  • Beachten Sie, dass sie Dokumente lesbar sind. Dies gilt insbesondere für Kopien, die von Büchern erstellt werden.
  • Pro einzelnem Dokument sollten maximal 20 Seiten eingescannte werden. Vermeiden Sie unbedingt Dateien mit vielen unterschiedlichen Dokumenten, die dann möglicherweise ca. 100 Seiten lang sind.
  • Die Scans sollten mit 300 dpi gescannt und wenn möglich OCR bearbeitet werden.
     
  • Bei Fragen rufen Sie uns gerne an: 05121-23178
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