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Dies ist eine Auswahl der Fernsehbeiträge, an denen ich direkt oder indirekt beteiligt war

WDR 09.10.2016 Gefährliche Herzmedikamente. Wie Risiken verschwiegen werden

ORF 23.11.2015 Themenabend Pharmaindustrie. Vermarktung von Arzneimitteln

WDR 23.11.2015 Thema: Gefahren durch Pharmawerbung in sozialen Medien.

Stern TV 11.11.2015 Thema schwere Nebenwirkungen von Pillen der 3. und 4. Generation

Nov. 2015 Das, worüber ich jetzt berichte, hätte ich mir gerne erspart.  Warum fragen Sie? Wenn Sie den Artikel, der nun folgt gelesen haben,  dann werden Sie erkennen, dass ich persönlich nicht betroffen bin.  Irgendwo aber hatte ich die Hoffnung, Grenzen zu finden. Grenzen der  Menschlichkeit. Ich dachte, das tut man einem Menschen nicht an. Aber ich hatte mich getäuscht.

Stern TV Wie groß ist das Blutgerinselrisiko (moderner Pillen der 3. und 4. Generation)
Das Geschäft mit der Pille

Viele, vor allem junge Frauen, die die Pillen der 3. und 4. Generation  nehmen, wissen nicht, dass diese ein doppelt so hohes Risiko für  Thrombosen und Lungenembolien haben, wie Pillen der 2. Generation. Viele, zum Teil Minderjährige, haben diese Nebenwirkungen, die lebenslang  schwere bleibende Schäden verursachen können, erfahren müssen. Einige  von ihnen sind gestorben. Wie reagieren Pharmahersteller darauf? Sie  berichten von einem Risiko von 2 : 10.000. In den Fachinformationen für  die Ärzte ist von einem Risiko von 6 : 10.000 oder gar 12 : 10.000 die  Rede. Was man glauben soll, wer weiß das schon? Dieser Vorgang ist aber  noch nicht beendet.

Bayer Mai_2015

Mai 2015 Bayer Hauptversammlung im Auftrag eines Aktionärs zum Thema Sicherheit in der blutverdünnenden Therapie

Im März 2014 verdichten sich die Hinweise, dass neue blutverdünnende  Arzneimittel zu sehr schweren Nebenwirkungen führen. Die Redaktion  ’Kontraste’€ des rbb berichtete nicht nur über eine Reihe von  alarmierenden Fällen, sondern auch über das Gerichtsverfahren gegen  Boehringer Ingelheim in den USA. Titel:

Patienten klagen an. Ist der Blutverdünner Pradaxa® riskanter als versprochen. (Sendungstext, Link zum Archiv des rbb)

Anlass für uns, der Sache auf den Grund zu gehen. Ab diesem Zeitpunkt  vergrößerte sich unser Team. Gemeinsame Publikationen waren das  Ergebnis. Die intensiven Recherchen förderten Erschreckendes zu Tage. Es entwickelte sich eine heftige Auseinandersetzung mit Boehringer- Ingelheim. Am Ende stand der Artikel

Blutverdünnung: Blutspiegel bei neuen oralen Antikoagulanzien zu testen ist möglich und nötig

Boehringer- Ingelheim hat sich unter Einsatz eines Rechtsanwaltes, heftig gegen diese Veröffentlichung gewehrt. Man kennt das ja. An dieser Stelle danke ich der Redaktion der Huffington Post und des  Focus, die sich sehr für die Veröffentlichung dieses Artikels eingesetzt haben. Es war ein langer Kampf.

Dieser Artikel fand dann Erwähnung in einer kleinen Anfrage der Fraktion die Linke zum Thema neue orale Antikoagulanzien. Mittlerweile wehren sich vor allem die Versicherungen gegen diese sehr teuren Arzneimittel, die wie andere Arzneimittel  auch, die Ausgaben der Kassen wesentlich erhöhen, ohne den Patienten, so die Einschätzung der Kassen, der ich mich anschließe, einen zusätzlichen Nutzen zu bieten
Hier finden Sie die Anfrage Fraktion die Linke
Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung auf diese Anfrage

Auf Anfrage des SWR habe ich die Recherchen für diesen Beitrag der Wissenschaftssendung odysso erstellt. (2012) Wieder ging es um Ärztefortbildung und die großen Gefahren, die von Äußerungen der Fa. Pfizer bezogen auf klinische Antibiotika ausging. Die FDA hatte Pfizer im Jahr 2010 untersagt, solche Äußerungen zu Linezolid zu tätigen. Ich habe Pfizer diesbezüglich durch meinen Rechtsanwalt abmahnen lassen. Pfizer erkannte die Abmahnung an und zog den Beitrag zurück.
Weiter legte ich Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde der Landesärztekammer Nordrhein ein. Auch stellte ich den Vorgang beim Bundesgesundheitsministerium vor. Die Ärztekammer Nordrhein erkannte den Betrug, der von Pfizer und Thieme vorgetragen wurde. Thieme beantragte die Zertifizierung und Pfizer machte die Fortbildung. Anschließend verweigerte die Ärztekammer für das Portal “pro-cme” weitere Zertifizierungen von Themen und Pfizer musste das Fortbildungsportal schließen. Das allerdings bedeutete wenig, Der Betrug wurde an anderer Stelle fortgesetzt, wie in der Folie zu sehen ist.

Erstmals legte die Redaktion plus minus harte Zahlen zu den Anwendungsbeobachtungen im Bundesland Hessen vor. Über 220.000 Menschen waren davon betroffen. Aus eigener Erfahrung wusste ich, dass die Patienten in aller Regel nicht darüber informiert waren, was in dem Fall in dem es geschieht, ein Verstoß gegen die Deklaration von Helsinki darstellte, also ein Bruch des Völkerrechtes ist. Mehr und mehr reifte in mir der Entschluss mein erstes Buch zu schreiben.

Zwischenzeitlich war das Thema Anwendungsbeobachtungen in den Fokus der Berichterstattung gelangt. Hierzu wurde ich in einem Beitrag der Redaktion HR- defakto befragt. (März 2009)

Im April 2008 wurde ich von der Redaktion von Plus Minus zum Thema Ärztefortbildung und Ärztenetzwerke befragt.

Im Herbst 2007 hatte ich beim Bundeskartellamt ein Verfahren gegen den Missbrauch der ärztlichen Fortbildung durch die Pharmaindustrie und die verfasste Ärzteschaft initiiert. Antragssteller dieses Verfahrens war ich selber. Dieses Verfahren führte zu einem Schriftwechsel zwischen dem Bundeskartellamt und der Bundesärztekammer, der auch in der juristischen Fachpresse für viel Aufsehen sorgte. Im Nachsatz veröffentlichte die Redaktion Panorama einen Beitrag zu dem Thema, den ich angeregt und für den ich wesentliche Recherchen geliefert hatte. Titel der Sendung: “Trotz Verbot Pharmaindustrie manipuliert Ärztefortbildung”

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